Mantrailing / Theratrailing – IN UND UM BREMEN

TheraTrailing

TheraTrailing, TrailschuleMit Mantrailing ist die Suche nach einer vermissten Person, anhand deren Individualgeruchs gemeint. Mantrailing kann und wird im Ernstfall eingesetzt, aber auch als sinnvolle Beschäftigung für den Familienhund.

Mantrailing kann auch als unterstütztende Therapieform für Angst- oder Jagdhunde eingesetzt werden. Auch bei einer Abstandsvergrößernden Aggression lässt sich Mantrailing einsetzen.

TheraTrailing ähnelt nicht nur dem Mantrailing, sondern es ist Mantrailing. Nur ist das Ziel hierbei eines, welches dem Hund auch gleichzeitig seine Umwelt näher bringt. Umweltreize, Faktoren die den Hund beunruhigen und/oder Stress und Angst auslösen, werden jedoch bewußter und zielgesetzter eingebaut.

Wichtig ist hierbei, dass der Hund verstanden hat, was er eigentlich tun soll. Was gerade seine Aufgabe und Arbeit ist. Das bedeutet also, dass Aufbau nach der Suche des Individualgeruchs erfolgreich abgeschlossen sein muss. Bei Hunden die auf diverse Umweltreize, Umgebungen oder ähnliches anders reagieren, als ein leicht zu führender Hund sollten diesen Aufbau deshalb in reizarmen Umgebungen üben. Hat der Hund keinen Spaß am trailen, und entwickelt auch keinen Spaß daran (so etwas gibt es!), ist dies natürlich keine mögliche Variante.

Es kommt nicht darauf an, dass man möglichst schnell durch eine Einkaufsstraße trailen kann, oder ein Trail über 4km absolviert. Vielmehr kommt es meiner Meinung nach darauf an, dass die sonst „störenden“ Faktoren, mit viel Bedacht, nach und nach eingebaut werden.

Sind es bspw. eher städtische Umgebungen, mit viel Publikumsverkehr oder Menschen im Allgemeinen, die ein störender Faktor für den Hund sind. Werde diese Schritt für Schritt eingebaut. Keinesfalls sollte man dann damit anfangen, im nächsten Schritt auf einen Samstagvormittag mit einem Trail durch die Innenstadt zu beginnen. Denkbar wäre bspw. eine Steigerung dörfliche Regionen, Parzellengebiete.

Für meinen Malinois-Rüden Sam nutze ich diese Form des Trailens. Wie auch in jedem anderen Training, arbeite ich hier „kleinschrittig“! Sam hat in seinem Leben, bevor er zu mir kam, nicht viel kennengelernt – ebenfalls reagiert er sehr auf Blickkontakte des Menschen und deren Körpersprache.

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